28.07.2026

5 Jahre GaPlan: Patrik von Wyl feiert Jubiläum

Vor fünf Jahren wurde Patrik von Wyl Partner der GaPlan GmbH. Aus einer bereits vertrauten Zusammenarbeit entstand ein gemeinsamer Führungsweg, der die Firma bis heute prägt. Patrik brachte den Blick aus grossen Gastronomieorganisationen mit, GaPlan den Alltag als Planungs- und Beratungsunternehmen. Aus diesem Zusammenspiel ist über die Jahre viel entstanden: Projekte, neue Routinen, gemeinsame Entscheide und ein Team, das Verantwortung breit trägt. 

Im Gespräch blicken Oliver Mosimann und Patrik von Wyl auf diese fünf Jahre zurück. Es geht um den Wechsel der Perspektive, um Zusammenarbeit in der Geschäftsleitung und um die Frage, was gute Gastroplanung im Alltag ausmacht. 

Patrik, wenn du auf die letzten fünf Jahre zurückblickst: Welcher Moment steht für dich sinnbildlich für die gemeinsame Reise mit der GaPlan GmbH? 

P.vW.: Es gibt keinen einzelnen Moment, der diese Reise beschreibt. Es ist die Summe vieler Erfahrungen. Wir haben Herausforderungen gemeistert, Erfolge gefeiert und aus schwierigen Situationen gelernt. Genau dieses Miteinander macht für mich die vergangenen fünf Jahre aus. 

Oliver, vor fünf Jahren wurde Patrik Partner der GaPlan GmbH. Was war dir bei diesem Schritt besonders wichtig? 

O.M.: Die GaPlan GmbH war an einem Punkt, an dem ich die Firma weiterentwickeln und die Verantwortung breiter abstützen wollte. Patrik kannte die Gastronomie aus einer anderen Perspektive und brachte Erfahrungen mit, die gut zu unseren Projekten passten. Mir war wichtig, einen Sparringspartner mit anderen Sichtweisen an meiner Seite zu haben, mit dem ich Themen offen besprechen kann. 

Die Beteiligung war für mich ein Zeichen von Vertrauen und Verbindlichkeit. Gleichzeitig war und ist Engagement bei GaPlan nie an eine Beteiligung gebunden. Unsere Firma lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen, mitdenken und sich einbringen. Patrik als Partner aufzunehmen, war deshalb kein Gegensatz zum grossen Einsatz im Team, sondern ein nächster Schritt in der gemeinsamen Entwicklung der Firma. 

Patrik, du kamst aus der Bauherrenseite und hast bei GaPlan stärker die Planerseite eingenommen. Was hat sich dadurch für dich verändert? 

P.vW.: Über Jahre durfte ich auf Bauherrenseite gemeinsam mit langjährigen Partnern Projekte realisieren. Mit einigen arbeite ich heute noch zusammen, wenn auch in einer anderen Rolle. Besonders schön ist es zu sehen, wie wertvolle Beziehungen und das gemeinsame Verständnis über die Jahre bestehen bleiben.

Geblieben sind mein Anspruch, Lösungen zu finden, und mein Verantwortungsgefühl. Heute binde ich mein Gegenüber stärker ein und schätze die Zusammenarbeit. Schon in meiner früheren Tätigkeit habe ich Gastroplaner eng begleitet. Deshalb erfüllt mich diese Arbeit bis heute: Gastronomien von der ersten Idee bis zum lebendigen Betrieb zu begleiten. Termintreue und Verlässlichkeit waren und sind dabei feste Werte, die sehr gut zur GaPlan-DNA passen.

In Projekten betrachte ich Vorhaben weiterhin aus Sicht des Bauherrn. Wirtschaftlichkeit und Nutzen stehen für mich von Beginn an im Fokus. Ein bewusster Umgang mit Ressourcen gehört für mich ebenso dazu wie der Blick auf das Wesentliche. So entstehen Lösungen, die langfristig überzeugen.

Patrik, was hat sich in deiner Rolle als Partner und Projektleiter am stärksten verändert? 

P.vW.: Die Verantwortung gegenüber unserem Team hat deutlich zugenommen. Heute beschäftigt mich täglich die Frage, wie es den einzelnen Teammitgliedern geht, wo sie stehen und was sie benötigen. Die Rolle als Arbeitgeber ist zu einem festen Bestandteil meines Arbeitsalltags geworden. 

Auch unsere Projekte sind anspruchsvoller geworden. Ich sehe mich oft in der Verantwortung, dort genau hinzuschauen, wo es schwierig wird, tragfähige Lösungen zu finden und dafür zu sorgen, dass am Ende etwas entsteht, das für die Gastronomie funktioniert und den Gästen ein echtes Erlebnis bietet. 

Oliver, welche Erfahrungen bringt Patrik in die Zusammenarbeit ein? 

O.M.: Patrik verfügt über breites Fachwissen aus seiner Zeit bei Marché International und der Migros Aare. Dieses Know-how fliesst bis heute in unsere Projekte ein und schafft Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden. Besonders wertvoll ist für mich, dass Patrik die Anforderungen grosser Gastronomieformate gut kennt und zugleich einen klaren Blick für die praktische Umsetzung hat. 

Oliver, wie hat sich dein eigener Umgang mit Entscheiden verändert, seit Patrik Partner ist? 

O.M.: Wer mich kennt, weiss, dass ich Entscheidungen gerne direkt angehe und Verantwortung dafür übernehme. Über viele Jahre habe ich dabei oft auf meine eigene Einschätzung vertraut und meinen Weg konsequent verfolgt. Durch die Zusammenarbeit mit Patrik hat sich mein Blick jedoch erweitert. Heute schätze ich den regelmässigen Austausch bei wichtigen Themen sehr und erlebe, wie wertvoll unterschiedliche Perspektiven für gute Entscheidungen sein können.

Mit der Zeit ist es für mich selbstverständlich geworden, Entscheidungen stärker gemeinsam zu entwickeln. Das schafft Vertrauen, entlastet im Alltag und macht vieles nachhaltiger. Besonders schön ist, dass unsere Partnerschaft auch Freiräume geschaffen hat, die früher kaum denkbar gewesen wären. Dass ich diesen Sommer drei Wochen Ferien in Brasilien verbringen konnte, ist dafür ein gutes Beispiel. 😊

Wie und wo haltet ihr eure GL-Sitzungen ab? 

O.M. / P.vW.: Wir versuchen uns alle 2 Wochen bewusst Zeit für GL-Sitzungen zu nehmen. Es ist uns dabei wichtig das dies nicht «ausufert», denn Sitzungen haben wir im Alltag bereits genügend. Viele Gespräche finden auch beim Kafi zu zweit oder auf gemeinsamen Autofahrten statt. Unsere Sitzungen halten wir an unterschiedlichen Orten ab. Im Büro, auf dem Schiessstand, in Andermatt, Baden, etc. Wir sind da flexibel und wählen teils bewusst Orte aus, welche uns aus dem Alltag nehmen.

Ein Mehrwert, welchen wir uns leisten, ist unser Beirat Tobias Gläser von Glaswerk Consulting AG.4-mal im Jahr haben wir unsere Beiratssitzungen und erhalten jeweils viele super neue Sichtweisen auf Herausforderungen und Entwicklung der Firma.

Patrik, gibt es ein Projekt, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist, und weshalb? 

P.vW.: Jedes Projekt ist auf seine Weise besonders. Alle haben Spuren hinterlassen, die meisten schöne ebenso wie herausfordernde. 

Ich vergleiche das gerne mit einem Besuch in einer Gastronomie. Als Gast erlebt man den fertigen Moment. Im Projekt begleitet man den ganzen Weg. Es gibt Projekte, die laufen ruhig und geordnet, andere fühlen sich an wie ein Schleudergang. Umso schöner ist es, wenn am Ende ein Ort entsteht, der dem Gastronomen und seinen Gästen Freude bereitet. 

Oliver, welche Eigenschaften von Patrik schätzt du in der gemeinsamen Zusammenarbeit besonders? 

O.M.: Patrik bringt eine grosse Nähe zur Verkehrs- und Gemeinschaftsgastronomie mit und verfügt über wertvolle Praxiserfahrung. Ich schätze seine Offenheit gegenüber neuen Themen und seine Bereitschaft, bestehende Prozesse kritisch zu hinterfragen. Dieser Blick von aussen und der gemeinsame Austausch haben in den vergangenen Jahren viele gute Impulse für die Entwicklung der GaPlan GmbH gegeben. 

Patrik, was schätzt du heute an der Zusammenarbeit im Team mehr als noch zu Beginn? 

P.vW.: Den Zusammenhalt. Er ist über die Jahre gewachsen und heute deutlich spürbar. Das gilt für die Zusammenarbeit mit Oliver ebenso wie für das gesamte Team. 

Wir arbeiten gemeinsam in dieselbe Richtung und stehen füreinander ein. Diese gegenseitige Unterstützung, fachlich und menschlich, ist für mich von grossem Wert und alles andere als selbstverständlich. 

Zum Schluss: Patrik, wenn du deinem Patrik von vor fünf Jahren einen kurzen Rat mitgeben würdest, welcher wäre das? 

P.vW.: Vertrau deinem Bauchgefühl, auch wenn du am Anfang noch daran zweifelst. Und akzeptiere, dass sich nicht alles planen lässt. 

Die Welt der Gastroplanung und die Verantwortung als Arbeitgeber sind komplexer, als ich damals gedacht habe. Es gibt Situationen, die herausfordernd sind. Gerade darin liegen aber auch die schönsten Momente. Zu sehen, wie aus Druck, Einsatz und gemeinsamen Lösungen etwas entsteht, das funktioniert, lebt und Menschen zusammenbringt, macht diese Arbeit für mich so erfüllend. 

 

Danke Patrik, dass du seit fünf Jahren Teil von GaPlan bist. Danke für deinen Einsatz, deine Ruhe und deinen genauen Blick auf Projekte, Menschen und Details. Danke auch für den weiten Weg nach Villigen, den du regelmässig auf dich nimmst, um mit uns im GaPlan-Büro zu arbeiten. Dein Luzerner Dialekt gehört für uns längst dazu und macht jedes Gespräch noch ein Stück vertrauter 😊

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